Gift Nr. 11

11. Behauptung: “Man kann durch ein einziges unüberlegtes Wort in die Hölle kommen.”

Diese schreckliche Behauptung findet sich leider auch in der beliebten McArthur Studienbibel, die ansonsten mit Gewinn zu lesen ist. (e-Book 2013 oder 6.Auflage 2009). In der Anmerkung zu Mt 12,36 heißt es ausdrücklich, dass bereits ein “Ausrutscher” der Zunge genügt, um mit der ewigen Höllenqual bestraft zu werden.

Diese Fehleinschätzung fußt auf der fehlerhaften Lehraussage: “Je enger sich eine Auslegung an den Wortlaut der Schrift hält, desto zuverlässiger ist sie.”

Im biblischen Text selbst, d.h. in drei der vier Evangelien, wird vor einer schrecklichen Sünde gewarnt, die niemals vergeben werden kann: die Lästerung des Heiligen Geistes. Wörtlich heißt es: “Darum sage ich euch: Alle Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben; aber wer den Geist lästert, dem wird nicht vergeben. Und wer etwas sagt gegen Jesus, den Menschensohn, dem wird es vergeben; aber wer etwas sagt gegen den Heiligen Geist, dem wird’s nicht vergeben, weder auf Erden noch im kommenden himmlischen Reich.” (Mt 12,31-32)

Nach Ansicht mancher evangelikaler Theologen kann bereits ein negatives Wort über Brüder, über ein Bibelwort, über etwas, was der heilige Geist will, die unvergebbare Sünde sein.

Diese Auffassung zieht große Risiken nach sich! Denn immer wieder sieht sich der Christ vor die Frage gestellt, ob etwas “geistlich” oder “fleischlich”, ob es göttlichen oder nur menschlichen Ursprungs ist. Er unterliegt einem Entscheidungs- und Urteilszwang! Wie leicht ist es da möglich, dass er falsch urteilt, dass er etwas schlecht oder falsch nennt, was der Heilige Geist will, und dass ein sündiges Motiv bei diesem Urteil eine Rolle spielt.

Es ist nicht schwer zu verstehen, dass sensible und sorgfältige Gläubige, die durch ein buchstabentreues Verständnis der Bibel geprägt sind, hier in einen schrecklichen Zweifel und panische Angst hineingeraten können. Diese Angst kann u.U. jahrelang andauern, da die im Rahmen der traditionellen bibeltreuen Theologie angebotenen Lösungen erhebliche Mängel haben, die selten offen diskutiert werden. Üblicherweise meiden die Betroffenen die Gemeinden, da sie dort den Verlust der Glaubensgewissheit besonders schmerzlich empfinden. Auch die Gemeindemitglieder halten sich von ihnen fern, da sie das Elend nicht mitansehen können und zudem vielleicht befürchten, ebenfalls mit Zweifeln infiziert zu werden. Da die angebotenen Lösungen nicht bezweifelt werden, liegt der Schluss nahe, dass die Betroffenen selbst an ihrem Leid schuld sind – auch wenn man nicht weiß, warum.

Tatsache ist nun, dass sich niemand an alle negativen Worte erinnern kann, die er jemals gesagt hat. So wenig wie an alle Einschätzungen und Entscheidungen.

Somit bleibt die Frage, ob der Gläubige nun erlöst oder verdammt ist, ungeklärt und unbeantwortbar. Dieses Ergebnis erscheint logisch, ist aber absurd.

(Auch der ansonsten mit Gewinn zu lesende Bibelausleger Adolf Schlatter vertritt in seinem haarsträubenden Aufsatz zur “Sünde gegen den heiligen Geist” diese absurde These, dass der Gläubige in dieser Frage keine Gewissheit haben kann.)

Es ist auffällig, dass das Problem bei ihm nicht zu der Frage hinführt, welchen Charakter Gott hat. Wenn man den Charakter einer Person kennt, dann kann man ihre Reaktion einschätzen. Diese Frage des Charakters bleibt bei Schlatter und vielen anderen evangelikalen Theologen ausgespart. Ein grundsätzliches Defizit der traditionellen auf den Wortlaut fixierten Theologie wird hier sichtbar: ihre Schwierigkeit, eine konsistente, widerspruchsfreie Vorstellung vom göttlichen Charakter zu vermitteln.

Ist die Kenntnis des göttlichen Charakters nicht wichtig für die Frage, ob der Gläubige Gott lieben kann ?

Die auf den Wortlaut fixierte Interpretation lässt Gott als unehrlichen Kaufmann erscheinen, der dem Kunden einen Vertrag mit großen Vorteilen aufschwatzt, obwohl er ganz genau weiß, dass das Kleingedruckte alles, was im Hauptvertrag steht, zunichte macht.

Unendlich viel wird versprochen: vollständige Vergebung und Reinigung von aller Schuld, ewige Geborgenheit bei Gott, göttlicher Schutz in jeder Situation des Lebens, königliche Würde, Annahme an Sohnes Statt durch Gott selbst – und dann ist plötzlich alles weg. Ein versehentlicher “Ausrutscher” der Zunge war die Ursache – wo doch die Bibel selbst sagt, dass kein Mensch die Zunge beherrschen kann. (Jak 3,8)

Wenn das so wäre, hätte man dann wirklich noch Grund zum Jubeln? Warum müsste man dann missionieren und die “frohe Botschaft” allerorten mitteilen? Das wäre doch unbeschreiblich grausam und heimtückisch. Es wäre dann wirklich besser, wenn Menschen nie etwas von dieser Religion erfahren.

C.H.Spurgeon hat mit Recht darauf hingewiesen, dass Gottes Ehre mit der Errettung seines Jüngers verknüpft ist. “Der Herr mag für einige Zeit verstoßen, aber nicht für immer. Eine Frau wird ihren Schmuck für ein paar Tage ablegen, aber sie wird ihn nicht gänzlich vergessen oder auf den Misthaufen werfen. So geht unser Herr nicht mit denen um, die er liebt, denn ‘er liebt die Seinen in der Welt und er wird sie weiter lieben bis ans Ende.’ (Jo 13,1) Manche sprechen über das Bleiben in der Gnade, als wären wir Karnickel, die in ihre Höhle hinein- und wieder herauslaufen. So ist es nun gar nicht! Die Liebe unseres Herrn ist eine viel ernstere und zuverlässigere Sache. Er liebte uns schon von Ewigkeit her und er wird uns bis in alle Ewigkeit lieben. Er liebte uns so, dass er für uns starb. Deshalb dürfen wir sicher sein, dass seine Liebe zu uns niemals sterben wird. Seine Ehre ist so sehr mit der Errettung des Gläubigen verbunden, dass er sie so wenig wegwerfen kann wie ein König sein Amtsgewand wegwerfen würde. Nein, nein! Der Herr Jesus, das Haupt, wird die Glieder seines Leibes nicht von sich werfen. Er, der Bräutigam, wird niemals seine Braut davonjagen. Dachtest du, du seist verstoßen ? Warum denkst du so schlimm über deinen Herrn, der sich dir verlobt hat ? Verjage diese Gedanken und gib ihnen nie wieder Raum in deiner Seele. ‘Der Herr hat sein Volk nicht verstoßen, das er sich ausersehen hat.’ (Rö 11,2). ‘Er hasst das Verstoßen.’” (Mal 2,16). (übersetzt aus C.H.Spurgeon, “Gems”, for the 12th of January).

Leider wird von perfektionistischen Theologen die Ehre Gottes eher mit seiner Macht zu strafen, zu zerstören und zu verdammen, in Verbindung gebracht. Hier sind wichtige Prioritäten falsch gesetzt. Natürlich sollen wir Gott viel mehr fürchten als de Menschen: “Fürchtet euch nicht vor denen, die nur den Leib töten können…” (Mt 10,28) Doch Gott hat sich nicht den Ehrentitel “Zerstörer” (Απολλυων) gegeben. Das ist der “Ehren”-Titel des Teufels. (Offb 9,11) Gott bevorzugt andere Ehrentitel, z.B. “wunderbarer Gott, weiser Ratgeber und Kämpfer, Vater der Ewigkeit, Friedensfürst.” (Jes 9,5) Der höchste Ehrentitel Gottes ist der Name Jesu, der bedeutet “Gott rettet.”

Barmherzigkeit ist für Gott eine Frage der Ehre. Er ist “barmherzig und gnädig, geduldig und von großer Güte und Treue.” (Ps 86, 15 / 103,8 / 145, 8) Er ist der “barmherzige und gnädige Herr.” (Ps 111, 4) Wer behauptet Gott zu kennen, soll bekennen, “dass ich der HERR bin, der für Barmherzigkeit, Recht und Gerechtigkeit auf der Erde sorgt! Denn das gefällt mir” (Jer 9,24) Jesus nennt die “Barmherzigkeit” als das erste der Gebote, die Gott am wichtigsten sind. (Mt 23,23) Gott liebt Barmherzigkeit so sehr, dass manche Gläubige daran sogar Anstoß nehmen. (Jona 4)

Es ist der Wille Gottes, gerade denen Menschen Liebe und Hoffnung zu geben, die aufgrund eigener Schuld schon längst von ihren Mitmenschen abgeschrieben und ausgestoßen worden sind (Luk 7,36 ff / 19,2 ff). Jesus wurde beschimpft als “Freund der Zolleintreiber und Sünder.” (Luk 7,34) Gott ist immer viel barmherziger als Menschen.

Er wirbt ständig um das Vertrauen des Menschen: “Vertraut Gott!” sagte Jesus (Mk 11,22), selbst wenn es um das scheinbar Unmögliche geht, selbst wenn man Gott bitten wollte, einen Berg zu versetzen. Der Glaube eines Menschen ist Gott unendlich kostbar und genügt zur Rettung. (Jo 3,16)

Deswegen kann eine unwiderrufliche Trennung kann nicht versehentlich oder in Übereilung geschehen. Dadurch würde die frohe Botschaft unglaubwürdig werden. Das Vertrauen würde aufs Schwerste erschüttert oder ganz unmöglich.

Das unwiderrufliche Gericht ist die Endstation einer notorischen, unverbesserlichen Feindschaft gegenüber Christus, die mit der Verachtung seiner Barmherzigkeit in ihrer deutlichsten Form verbunden ist.

Die Pharisäer damals hatten ja die Gelegenheit, den Sohn Gottes persönlich kennenzulernen und sich von seiner Freundlichkeit und Güte zu überzeugen. Sie waren nicht auf das Hörensagen oder auf Vermittler angewiesen. Sie wurden auch nicht abgestoßen durch die Schwächen oder Sünden dieser Vermittler. Sie standen dem Sohn Gottes und seiner Liebe persönlich gegenüber. Sie hätten ihm alle Zweifel und Nöte sagen können. Sie hätten nur die Hand auszustrecken brauchen, um geheilt zu werden. Dennoch haben sie Christus als “Teufel” beschimpft im Bemühen, dass ihn auch die hilfesuchenden Menschen für einen “Teufel” halten sollten: “Das alles ist böse und bleibe mir ewig fern!”

Jesus warnt eindringlich davor, trotz klarer Einsicht in seine göttliche Autorität und Barmherzigkeit eine grundsätzliche Haltung der Feindschaft zu ihm einzunehmen. Es könnte sein, dass eines Tages die Möglichkeit der Umkehr nicht mehr vorhanden ist. Der Sohn Gottes hat auch mit undankbaren und boshaften Menschen sehr viel Geduld. Aber er lässt sich nicht alles gefallen. Der freche Satz von Voltaire, Jesus müsse ja vergeben, denn es sei ja “sein Job”, ist ein schrecklicher Irrtum !

Allerdings ist auch die Warnung vor der unvergebbaren Sünde eine Aussage im biblischen Pauschalstil: auf wichtige Ausnahmen geht die Bibel an dieser Stelle nicht ein.

Das sind z.B. Glaubensgeschwister, die unter einer neurotischen, quälenden Verformung des Glaubens leiden (Werkgerechtigkeit). Sie schimpfen nur deswegen, weil sie die Freiheit und Herrlichkeit des Glaubens eben nicht klar erkennen und sind hier schon deshalb nicht betroffen.

Lang ertragenes Leid wird sehr oft zur Not der Gottver­lassenheit. Dann kann Gott als der erscheinen, dem es niemand recht machen kann, der gleichgültig und wenig mitfühlend ist, eben als Rabenvater, der seine Hausgenossen nicht versorgt, und der “sich schlimmer aufführt als ein Heide” (1.Tim 5,8). Gott erscheint “gottlos”. Hier kann es durchaus dazu kommen, dass man beginnt, auf Gott, auf Jesus, auf die Bibel, auf das angebliche Evangelium zu schimpfen. Je härter das Leid, desto exzessiver die Beschimpfung.

Zweck hat das keinen: Gott wird sich nicht entschuldigen. Das weiß der Gläubige auch. Nachträglich ärgert er sich darüber. Denn eigentlich will er ja doch zu Gott gehören und schon gar nicht möchte er ihn zum Feind haben. Das Schimpfen ist ein Überdruck-Ventil. Ihm platzt der Kragen: er muss sich Luft machen.

Beschimpfungen gegen einen Gott, der lieblos und ohne Mitgefühl erscheint, richten sich gegen ein Zerrbild seiner Person. Wie kann die Beschimpfung eines abstoßenden Zerrbildes den wahren Gott treffen und beleidigen?

Wie kann sie das Heil gefährden? Ob sie sich in der Wortwahl gegen den heiligen Geist richtet, ändert an dieser Tatsache nichts, weil nach der Bibel der Inhalt grundsätzlich Vorrang hat vor der Form. (Rö 2, 28.29) Der Mensch sieht nur das Äußerliche, aber Gott sieht ins Herz (1.Sam 16,7). Dies ist ein biblisches Prinzip mit höchster Priorität ! Solche Gläubigen dürfen mit der Hilfe und Zustimmung Jesu rechnen, der Zerrbilder ebenfalls verabscheut.

Dennoch können diese Gläubigen – dank einer dilettantischen Theologie – sehr intensive Verdammungsängste haben, deren Intensität sie als Beweis für tatsächliche Verdammnis betrachten werden. Sie sollten Mitchristen, die sich durch gutes Urteilsvermögen auszeichnen, um eine Beurteilung ihrer Lästerungssituation bitten.

Auf der Grundlage der Maßstäbe Jesu (Mt 23,23) dürfen sie sich darauf verlassen, dass es im menschlichen Verantwortungsbereich keine gravierenden Unterschiede zwischen Gottes Gerechtigkeitssinn und dem, was im Glauben gereifte Christen nach bestem Wissen und Gewissen als gerecht und angemessen empfinden. Zwar wird Erkenntnis oft „Stückwerk“ (1.Kor 13,9) bleiben, werden Entscheidungen nicht selten mit Unsicherheit behaftet sein. Niemals aber wird Gott – so wie ihn uns Jesus Christus in aller Deutlichkeit gezeigt hat (Jo 14,9) – etwas wollen, was treue und gewissenhafte Gläubige als pervers und als Verachtung der Menschenwürde empfinden.

Wenn wir uns darauf verlassen dürfen, dann ist keine diffizile theologische Kasuistik mehr nötig, um die quälende Frage zu beantworten, ob die ausgesprochene Beschimpfung nun vergeben werden kann oder nicht. Es ist nicht danach zu fragen, ob sie laut oder leise, ob sie privat oder vor anderen ausgesprochen oder nur gedacht worden ist. Man kann sich auch die Erörterung sparen, ob eine andere Wortwahl die Vergebung wahrschein­licher machen würde.

Denn was hatte Jesus nach der Anklage frommer Leute gesagt, die von ihm das Todesurteil über eine ertappte Ehebrecherin hören wollten? “Jesus aber fragte sie: Wo sind sie, Frau? Hat dich niemand verdammt? Sie antwortete: Niemand, Herr. Und Jesus sprach: So verdamme ich dich auch nicht; geh hin und sündige hinfort nicht mehr.” (Joh 8,10-11)

Schon im Alten Testament wird dieser Grundsatz erwähnt. Johannes der Täufer bezieht sich auf diesen Text von Jesaja in seiner Warnung vor dem Feuer des Gerichts (Mt 3,10-12) so wie auch Jesus (Joh 15,6). Jesaja erzählt das Gleichnis vom Weinstock im Acker, der mühsam gehegt und gepflegt wird, um doch noch etwas Frucht aus ihm herauszuholen. Bevor ihn aber der göttliche Weingärtner aus dem Boden herausreißt und verbrennt, wendet er sich an Menschen (!) als Schiedsrichter:Nun entscheidet selbst, ihr Bürger zu Jerusalem und ihr Männer Juda’s, in dem Streit zwischen mir und meinem Weinberge. Hätte irgendjemand noch mehr für meinen Weinberg tun können, das ich nicht für ihn getan hätte? Warum hat er trotzdem bloß bittere Früchte gebracht? Durfte ich nicht mit guten Trauben rechnen?” (Jes 5,3-4)

Die Frage nach dem persönlichen Heil wird also von Gott selbst zurückgegeben an den menschlichen Verantwortungsbereich. Denn der Gläubige soll ja anderen froh von seiner Errettung berichten und sie zum Glauben einladen. Das kann er nur, wenn seine Errettung nicht zweifelhaft bleibt.

Zur Wiedergewinnung der Glaubensfreude reicht indes das geschwisterliche Urteil nicht aus. Es ermutigt aber, die Bibel mit neuem Vertrauen zu lesen. Diese reagiert in lebendiger Weise auf die innere Einstellung des Lesers. So wird sich der Gläubige auch seines eigenen geistlichen Lebens bewusst und allmählich kehrt die Glaubenfreude zurück.

Wichtiger Hinweis: diese Lösung setzt voraus, dass die Rangfolge von Bibelworten in der Gemeindelehre überzeugend begründet wird. Wird gelehrt, dass alle Bibelworte gleichen Rang haben, so muss der Gläubige in seinem Denken Lehrsätze nebeneinander dulden, die sich widersprechen. Diese Glaubensschizophrenie macht eine klare Vorstellung von Fairness und Gerechtigkeit weitgehend unmöglich. Gott erscheint weiter willkürlich, unberechenbar und bedrohlich.

Dasselbe gilt, wenn in der Gemeinde Korruption und offene Missachtung der Qualitätsmaßstäbe Jesu geduldet werden. Wenn die Gemeinde dann noch gedeiht und wächst, dann entsteht der Eindruck, dass Gott willkürliche Günstlingswirtschaft betreibt und seinen “Lieblingen” alles durchgehen lässt, den anderen aber, die er schon vor Grundlegung der Welt zu “Gefäßen des Zorns” (Rö 9,22) bestimmt hat, keine großen Chancen gibt.

Wenn Gott selbst kein Interesse an Gerechtigkeit zu haben scheint, dann ist es auch sinnlos, die Geschwister um eine Einschätzung zu bitten, welche Reaktion Gottes auf beschimpfende Worte ihnen angemessen erscheint. Die deprimierende Vorstellung eines Gottes, der gerne unfair ist, lässt sich mit einer Bibel, in der jeder Satz gleichen Rang haben soll, nicht mehr widerlegen.

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Artikel aktualisiert am 24.02.2018

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