Zehn Fragen

religiöser Missbrauch

  1. Kann ein Christ seinen Glauben dadurch zerstören, dass er zu ehrliche Fragen stellt?

  2. Kann Christus seine Gemeinde nicht mehr bewahren, wenn Gläubige gründlich nachdenken?

  3. Ist es Unrecht, Widersprüchen in der Ethik auf den Grund zu gehen?

  4. Darf man anderen Religionen etwas vorwerfen, was man im eigenen Glauben duldet?

  5. Dient es der Ehre Gottes, wenn der Gläubige übertreibt oder verharmlost, damit andere glauben können?

  6. Ist es verkehrt, sich zu fragen, ob der Gläubige nur an den Glauben glaubt oder an einen wirklichen existierenden Gott, der in alle Wahrheit leitet? Ist es sinnvoll, zwischen eingebildetem und wirklichen Glauben zu unterscheiden?

  7. Verträgt sich Liebe mit einer mangelhaften Bemühung um Wahrhaftigkeit? Ist es sinnvoll, zwischen einer frommen Gruppendynamik, die religiöse Emotionen bedient, und einer durch Liebe und Aufrichtigkeit geprägten christlichen Gemeinschaft  („Gemeinschaft der Heiligen“) zu unterscheiden?

  8. Kann ein Lehrer des christlichen Glaubens verpflichtet sein, zu riskanter Theologie zu schweigen um des lieben Friedens mit anderen Gläubigen willen?

  9. Sollte ein Gemeindeleiter oder ein Seelsorger diese Fragen ehrlich und gründlich beantworten können?

  10. Darf ein Christ solche Fragen stellen?

 

 

Artikel aktualisiert am 22.11.2019

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