Unzerstörbare Hoffnung!

Denn das ist der Wille meines Vaters, dass, wer den Sohn sieht und glaubt an ihn, das ewige Leben habe; und ich werde ihn auferwecken von den Toten am letzten Tage.” (Joh 6,40)

Das ist keine vage, nebulöse Hoffnung, die die Bibel dem Menschen verkündet: irgendwie wird es nach dem Tode schon weitergehen… Es ist eine sehr konkrete Hoffnung.

Die Apostel legten großen Wert darauf, dass die Auferstehung Jesu wirklich geschehen war. Sie alle waren dem Auferstandenen begegnet, hatten ihn – einige noch zweifelnd – mit ihren Händen berührt. (Joh 20, 24 ff / Apg 1,2 ff / 1.Kor 15,5 ff)

Woher können die Gläubigen heute diese Gewissheit haben? Wäre die Auferstehung nicht geschehen, so wäre der ganze christliche Glaube eine grauenvolle Perversion. Denn er ruft dazu auf, sein irdisches Leben zu investieren (Luk 21,2 ff), Unrecht und Nachteile klaglos zu ertragen (1.Pet 2,18-22), ja für den Glauben sogar sein Leben aufs Spiel zu setzen (Mk 8,35 / Hebr 11,35b-40) – alles aufgrund dieser Hoffnung, dass dieses Leben nur eine kurze Prüfungszeit ist und dass danach ewige Freude in der unsichtbaren Welt Gottes wartet. (1.Pe 1,3-6)

Welch schrecklicher Betrug, welch bösartige Propaganda, wenn das alles nur Wahn wäre!

So schreibt es auch der Apostel Paulus: “Wir wären die Elendesten unter allen Menschen!” (1.Ko 15,19)

Und diese Bösartigkeit ist unmöglich. Das weiß (!) der Gläubige, der tiefe Erfahrungen mit der Kraft der Liebe Gottes gemacht hat. Immer wieder macht er die Erfahrung, wie sensibel diese Liebe auf die kleinsten Verunreinigungen durch Böses reagiert. Diese Sensibilität liefert ihm auch heute noch die notwendige Gewissheit.

An protestantischen Hochschulen ist es weithin üblich, die Auferstehung wie auch Wunder an sich zu bezweifeln. Doch worauf beruht dieser Zweifel? Auf einem streng kausalen mechanistischem Weltbild der Naturwissenschaft des 19. Jahrhunderts, auf dem Glaubenssatz (!), dass etwas nicht existieren könne, wenn es nicht im Experiment beliebig reproduziert werden kann.

Gott zwingt niemand zum Glauben – das ist wahr. Nicht weniger erstaunlich als die Tatsache der Auferstehung ist der Wunsch vieler Menschen, dass es keine Hoffnung, keine Wunder, keine Auferstehung und kein Leben nach dem Tode geben möge.

Artikel aktualisiert am 25.04.2018

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