Unser Ziel ist bescheiden…

Welche Hilfe gibt es für Gläubige, die gerne an die Zuverlässigkeit der Bibel glauben, die sich gutwillig um Gehorsam gegenüber ihren Forderungen bemühen, deren Gewissen aber durch schreckliche Worte der Bibel zu einer ständig schmerzenden Wunde geworden ist?

Wie oft bleiben sie mit ihrer Not allein! Woher sollen sie den Mut nehmen, ihr Leid zu thematisieren? Denn die bibeltreue Tradition erlaubt keinen Zweifel. Wer Bibelworte nicht verkraftet, steht in der bibeltreuen Gemeinde oft als Miesmacher des Glaubens, als Versager, als egoistischer Christ am Pranger.

DESHALB sind wir um einen Zugang zur Bibel bemüht, der kindliches Vertrauen in die Bibel fördert, aber alle Möglichkeiten der Entschärfung von Schreckensworten auslotet.

DESHALB verzichten wir auf den üblichen Ausweg, Bibelworte mit Hilfe der Bibelwissenschaft zu relativieren, die infolge fragwürdiger Motive sehr verunsichern kann.

Kindliches Vertrauen heißt, praktisches Vertrauen zu möglichst allen Bibelworten bewahren, aber auch entschiedener Widerstand gegen jede buchstabentreue Interpretation und Theologie, die mit der Würde eines Gotteskindes unvereinbar ist, in enger Anbindung an Jesus, der der Bevormundung durch frommes Pharisäertum mit aller Schärfe entgegengetreten ist.

Das fromme Pharisäertum hat über diese Webseite sein Urteil gefällt:

mit dem Vorwurf “übertriebener Selbstdarstellung” –
obwohl versprochen wurde, alle Beiträge, die uns verbessern, zu veröffentlichen.  Jeder  Besucher ist eingeladen, seine Meinung und Argumente ausführlich darzustellen und uns zu kritisieren. Jeder hat ausreichend Raum, mit besseren Argumenten zu brillieren. Bietet das fromme Pharisäertum seinen Besuchern diesen Freiraum? Natürlich nicht.

mit dem Vorwurf des “Sektierertums“, obwohl doch gerade wir für eine offene Diskussionskultur und Ächtung manipulativer Methoden eintreten. Appelliert etwa das fromme Pharisäertum an die Gläubigen, unfaire Methoden der Einflussnahme zu vermeiden? Natürlich nicht.

mit dem Vorwurf der “Spalterei“, obwohl doch erst das Ringen um nachvollziehbare Argumente eine gemeinsame Verständigungsbasis schafft, was wir tun. Niemand spaltet so sehr wie fromme Gruppen, die recht behalten wollen, ohne sich darum zu bemühen. Bemüht sich etwa das fromme Pharisäertum um eine saubere Unterscheidung zwischen Wunschvorstellung und Beweis? Natürlich nicht. . 

mit dem Vorwurf angeblicher “Glaubensstörung und Glaubensfeindschaft“, obwohl unser Ziel gerade die Förderung derjenigen Gläubigen ist, die gerne glauben wollen, aber durch ihre Ängste daran gehindert werden. Was hat das fromme Pharisäertum für solche Menschen anzubieten? Wer die Schreckensstellen nicht verdrängen kann, ist selber schuld.

mit dem Vorwurf der Verächtlichmachung des christlichen Glaubens, obwohl doch gerade die Schreckensworte der Bibel vielen Nichtchristen so gut bekannt sind, dass sie den christlichen Glauben von vornherein als gefährlichen Unsinn einschätzen. Versucht das fromme Pharisäertum, solche Menschen zu überzeugen? Natürlich nicht.

Artikel aktualisiert am 23.07.2020

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