Schutzmaßnahmen gegen giftige Theologie

Giftiger Theologie wird effizient vorgebeugt, indem eine Glaubensgemeinschaft

– den Qualitätsmaßstäben Jesu in der Gemeindetheologie höchste Priorität zuerkennt;
– dem Gläubigen das Recht zugesteht, deprimierende Bibelauslegung entsprechend dieser Qualitätsmaßstäbe zu bewerten;
– Gläubige lehrt, wie problematische Bibelstellen im Lichte der Qualitätsmaßstäbe besser interpretiert und angewendet werden können,
– unfairen Manipulationsversuchen in der Gemeinde entgegentritt (“Miese Tricks“)
– auf diesem Weg eine Kultur der Offenheit und der Fairness in der Gemeinde schafft, die negative Erfahrungsberichte zulassen kann;

Umgekehrt sind günstige Bedingungen für das Entstehen von giftiger Theologie:

– Theologische Aussagen werden nicht an den Qualitätsmaßstäben Christi geprüft;
– es wird geduldet, wenn sie ihnen widersprechen,
– die theologische Abgrenzung zur Werkgerechtigkeit ist unglaubwürdig und widersprüchlich;
– die Überprüfung unzulässiger Machtausübung von Eltern und Pastoren ist tabu,
– es existiert ein starker Gruppendruck, der bestimmt, welche Fakten öffentlich genannt werden dürfen und welche nicht. („Evangelical correctness„)

Artikel aktualisiert am 25.04.2018

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