Schon mit geringem Aufwand retten …

Errette, die man zum Tode schleppt, und entzieh dich nicht denen, die zur Hinrichtung wanken. Wenn du sagst: Sieh, wir haben das nicht gewusst! – wird er, der die Herzen prüft, es nicht durchschauen? Und der über dein Leben wacht, er weiss es, und er vergilt dem Menschen nach seinem Tun.” (Spr 24,11)

Jeden Tag sind Menschen in Staaten, in denen die Würde des Menschen wenig gilt, von Inhaftierung, Misshandlung oder Hinrichtung bedroht. In etlichen Fällen konnte ihnen durch Briefe an die Botschaft ihres Heimatlandes geholfen werden. Die christliche Zeitschrift idea engagiert sich jeden Monat für einen ausgewählten “Gefangenen des Monats“, beschreibt seine Situation und stellt einen fertig formulierten Brief an die Botschaft im PDF-Format bereit.

Solche Briefe haben mehr Gewicht, wenn nicht nur einer, sondern viele unterzeichnen.

Wenn du einen Brief abschicken möchtest, solltest du dafür Unterschriften in deinem Freundeskreis sammeln. Zusätzlich sollte eine Liste mitgesandt werden, wo der vollständige Name und Wohnort sowie Unterschrift jedes Unterzeichners vermerkt ist.

In deiner Gemeinde kannst du dafür werben, dass das Anliegen der “Gefangenen des Monats” von allen Gemeindemitgliedern mitgetragen wird. Es ist sinnvoll, dass Unterschriftenlisten ständig ausliegen mit ausreichend Kugelschreibern o.ä., damit sich Leute anlässlich von Gemeindeveranstaltungen jederzeit eintragen können.

Zweifellos sind für einen Menschen mit etwas Phantasie die Schicksale schwer erträglich. Inhaftierung in einem Staat, der die Menschenrechte verletzt, ist viel quälender und gefährlicher als der überaus humane Strafvollzug in unserem Land.

Womit haben wir Gläubigen es verdient, dass wir hier ohne Todesangst und in Frieden leben können? Deswegen sollte uns das Schicksal der betroffenen Mitchristen nicht gleichgültig sein.

Reicht das wirklich aus, einmal im Jahr ein Gemeindeevent zugunsten verfolgter Christen zu veranstalten? Wer immer sich mit der Situation dieser Menschen befasst,  wird ein regelmäßiges, beharrliches Engagement nicht für unzumutbar halten.

 

 

 

 

 

Artikel aktualisiert am 25.04.2018

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