Missbrauch ist unauffällig!

Auch in einer spirituell gesunden Glaubensgemeinschaft wirken immer wieder destruktive Impulse vielfältig und unkontrollierbar ein.

Sie können ausgehen von einem einzelnen Aufsatz in einem Buch auf dem Büchertisch oder sie werden möglicherweise im Hauskreis, auf christlichen Freizeiten, durch Freunde oder durch Kontakte mit anderen Gemeinden, mit Evangelisten, Bibelschülern oder Besuchern vermittelt.

Destruktive Impulse sind – ungeachtet ihrer tiefreligiösen Erscheinungsform – Fremdkörper im christlichen Glauben. Der christliche Glaube selbst hat eine befreiende und aufbauende Wirkung.

Doch wie kann man destruktive Einflüsse rechtzeitig erkennen und abwehren?

Wir verwenden dazu ein zuverlässiges Instrument: den  Schlüssel Christi:

Zur Prüfung dienen die drei Qualitätsmaßstäbe Jesu Christi (Mt 23,23):

Barm­herzig­keit, Fairness, Ehrlichkeit

Für Jesus Christus waren es die wichtigsten Maßstäbe!

Du kannst damit:
– deine Widerstandskraft gegenüber schädlichen Einflüssen (“giftiger Theologie“) prüfen.
Dich selbst und Deine Einstellung prüfen
– Dein geistliches Urteilsvermögen prüfen
– das pädagogische Leitbild der Gemeinde
und seinen Einfluss auf Deine Persönlichkeit prüfen

Es versteht sich von selbst, dass auch wir korrigierbar bleiben. In der notwendigen Auseinandersetzung fühlen wir uns an Fairness-Regeln im Umgang mit Andersdenkenden gebunden. Wir greifen niemanden namentlich an, auch wenn wir manche Missbrauchsfälle im Detail darstellen werden. Unsere Untersuchung erfolgt auf der Grundlage herkömmlich-bibeltreuer Theologie. Deshalb bitten wir insbesondere unsere bibeltreuen Leser, uns auf Fehler und Mängel in unseren Texten aufmerksam zu machen und uns ihre mit der Bibel begründete Kritik per email mitzuteilen.

Der bibelgemäße Stil dieser Internetseite wird bisweilen als “fundamentalistisch” kritisiert. Wir bitten zu bedenken, dass gerade diese Argumentationsweise eine pauschale, schnelle Abwehr der Reformvorschläge als “Ungläubigengeschwätz” verhindert. Sie stellt sicher, dass hilfreiche Argumente gerade von solchen Gläubigen angehört und diskutiert werden, die unter intensiver religiöser Kontrolle stehen. Auch ermöglicht gerade diese Argumentationsweise Gläubigen, Machtmissbrauch auf der Grundlage ihres eigenen Normensystems wahrzunehmen. Es gibt wohl kaum einen effizienteren Weg, gegen Machtmissbrauch vorzugehen, als an eine Motivation anzuknüpfen, die aus dem eigenen Normensystem stammt.

Auch wenn manche unsere Sicht nicht in allen Punkten teilen, so wird man dennoch den Wert einer offenen Diskussion der hier erwähnten Themen erkennen und unsere Bemühung um mehr

Transparenz

zu schätzen wissen. Diese Bemühung trägt bereits erheblich zu einer Entgiftung einer Theologie bei, die an kurzsichtige allzumenschliche Interessen gebunden ist.

augefisch
Eine religiöse Denkweise, die nicht erlaubt, über den Gebrauch von Macht nachzudenken, öffnet dem religiösen Missbrauch Tür und Tor. Missbrauch hat oft zu völligen Verlust des Glaubens zur Folge. Bei Menschen, die den Glauben für das Wichtigste im Leben ansehen, zerstört er die Glaubensfreude.

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