Luther – 500 Jahre später

Hat die fromme Gewalt in der Kirche endlich ein Ende?

Welche Thesen würde ein Reformator mit dem seelsorgerlichen Engagement eines Luther heute an die Kirchentür nageln?

 

Sicherlich keine Thesen zum Thema Ablass!

Sehr wahrscheinlich wären Thesen zum religiösen Missbrauch die erste Wahl. Er zerstört bis heute die Gesundheit und den Glauben vieler Menschen. Und dennoch ist er immer noch ein Tabu-Thema. Die Betroffenen bleiben vergessen und mit ihrer Qual sich selbst überlassen.

Er würde heute auch nicht 95 Thesen annageln, sondern wahrscheinlich mit wenigen Thesen auf den Punkt kommen.

1. These:  Religiöser Missbrauch ist grausam. Er kann Menschen völlig zerstören.

2. These:  Ignorieren und Leugnen ist üblich. Das fromme Image der Glaubensgemeinschaft hat Vorrang.

3. These: Der Buchstabe ist wichtiger als der Mensch. Gewisse Theologen lehnen es ab, auf riskante Nebenwirkungen ihrer Theologie öffentlich hinzuweisen, da sie sich damit unbeliebt machen.

4. These: Der eigene Erfolg ist wichtiger als der Mensch. Gewisse Theologen behindern die Bemühungen, Alternativen vorzustellen, die weniger riskant sind als die Theologie, mit der sie sich selbst einen Namen gemacht haben.

5.These: Das Geld ist wichtiger als der Mensch. Menschen, die durch riskante Theologie geschädigt wurden, bleiben auf ihrem großen Schaden sitzen, während gewisse Theologen, Pfarrer und Gemeindemitarbeiter mit dieser Theologie weiter Geld verdienen.

 

Artikel aktualisiert am 25.04.2018

Ein Gedanke zu „Luther – 500 Jahre später“

  1. Solche Thesen sind nötig. Als Opfer fühlt man sich ziemlich beschissen, wenn Mann dann abseits steht; die eigene Familie und Ratgeber einen nicht versuchen zu verstehen. Die anderen Opfer sich verantwortungslos zurück ziehen (müssen)!?! Die Leitung sich so an die Not gewöhnt hat, die das manipulative Predigerehepaar auslösen tut. Sich täuschen lässt.

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