H.G. – Wo ich Bedenken habe (2)

Trotzdem sehe ich in der Seite eine gewisse Gefahr bzw. eine Tendenz zur Allversöhnung. Davor müssen wir uns, denke ich, hüten, unbedingt. Ich las kürzlich einer Angehörigen zuliebe ein Buch über die Nahtoderfahrung einer Mormonin, da sah ich diese Gefahr wieder deutlich.

Das Buch „Die Hütte“ hat laut einer Kritik ein bekannter Allversöhner geschrieben. Ich habe dieses gelesen und kann das nur bestätigen. Da steckt auch dieser Geist darinnen. Hier wird Gott nicht so dargestellt, wie er insgesamt ist. Gott ist nicht nur gnädig und barmherzig, vor seinem Angesicht wird lt. Offenbarung 20,11 selbst der Himmel fliehen. Ich möchte Gott ganz kennenlernen und nicht nur den Teil, den die extremen Gnadenlehrer und Allversöhner zeigen (selbst diese Darstellung ist verkehrt); mit dieser Methode zeichnen sie von Gott ein verbotenes Bild; er hat uns ja geboten, dass wir uns von ihm kein Bild machen sollen (Ausfluss aus 2. M. 20,4, dazu auch die Verweistexte). Sein Sohn offenbarte sich nicht nur auf dieser Erde, sondern z.B. auch in Offb. 1, diesen Jesus Christus gibt es eben auch. Er wird im Gehorsam gegenüber seinem Vater einmal recht richten.

Wer dies liest, dem möchte ich sagen: Ich habe wie Sie auch mit Sünden und Schwächen zu kämpfen, ich behaupte von mir nicht, ein reines, weißes Kleid zu haben. Was in Gottes Offenbarungen gegen mich spricht, akzeptiere ich und will es nicht beschönigen, das führt nur zu einer folgenreichen Selbsttäuschung.

Wenn mir Gott ein reines weißes Kleid gibt, dann ist das etwas anderes. Wenn ich das ablehnen würde, pflegte ich den Geist der Selbstgerechtigkeit.

Artikel aktualisiert am 13.01.2022

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