Gemeindezucht

Unter “Gemeindezucht” wird im allgemeinen die Disziplinierung eines notorisch bösartig handelnden Gläubigen in der Gemeinde verstanden. Letztes Mittel ist der Ausschluss aus der Gemeinschaft.

In der Gemeinschaft der Heiligen werden Gläubige ermahnt und ermutigt, “würdig ihrer hohen Berufung zu leben” (Eph 4,1) und die  Qualitätsstandards Jesu ernstzunehmen:  “Barmherzigkeit, Liebe zum Recht, sowie Treue und Ehrlichkeit” , die für Jesus die wichtigsten Gebote waren. Es gibt keine Liebe ohne Beachtung dieser Qualitätsmaßstäbe – und keine echte Barmherzigkeit.

Wenn Gläubige gegen diese Maßstäbe ohne Reue verstoßen, dann sind sie ungeeignet, Mitglied einer christlichen Gemeinschaft zu sein. Insbesondere verurteilt Paulus den hartherzigen, unfairen Umgang mit Mitchristen: “Wisst ihr denn nicht, dass ungerechte Menschen keinen Platz in Gottes unsichtbarer Welt haben werden? Täuscht euch nicht: Menschen, die mal mit diesem, mal mit jenem ins Bett steigen, falschen Göttern dienen oder Ehen kaputtmachen, Lustknaben und Kinderschänder, Diebe oder Habsüchtige, reuelose Saufbolde, Lästerer oder Räuber werden keinen Platz im Reich Gottes haben.” (1.Kor 6,9-10) Diese sind aus der Gemeinde vorläufig auszuschließen, um sie zu warnen, dass Bösartigkeit und die unsichtbare Welt Gottes nicht zusammenpassen. Gemeindezucht ist somit ein Appell an das Gewissen.

Es gibt Gemeinden, die schon auf kleine Verstöße mit einem Ausschluss reagieren, und anderen Gemeinden, bei denen “Gemeindezucht” allenfalls bei einem großen Skandal geübt wird, der das Ansehen der Gemeinschaft beschädigen würde.

Unsachgemäße Gemeindezucht hat gefährliche Nebenwirkungen. Zum einen können die Gläubigen, die jemanden ausschließen, es in pharisäischem Hochmut tun. Sie “sehen den Splitter im Augen des Bruders, aber den Balken im eigenen Auge sehen sie nicht.”(Mt 7,3-5) Damit ist nichts gewonnen. Eine Gemeinde, die notgedrungen über das böse Verhalten eines Gläubigen urteilt, muss auch eine Kultur der ehrlichen Selbstkritik und Selbsterkenntnis pflegen. Tut sie das?

Wie viele evangelikale Gemeinden wissen, was zu tun ist, wenn erfolgreiche Gemeindeleiter gegen die Qualitätsmaßstäbe Jesu verstoßen? Soll dann die Gemeinde untätig bleiben? Wo die Folgen eines bösen Beispiels hier doch viel gravierender sind? Nach der Bibel ist es eine schwere Verfehlung, das
Ansehen der Person bei rechtlichen Entscheidungen zu üben und aufgrund der Position eines Menschen mit zweierlei Maß zu messen. Die Entlassung eines Gemeindeleiters ist aber u.U. sehr problematisch, wenn dieser über eine starke Klientel in der Gemeinde verfügt. Dann drohen unter Umständen jahrelange Parteikämpfe.

 Üblicherweise wird lieber gänzlich auf Disziplinierung verzichtet. Entsprechend wenig Erfahrungen wurden auf diesem Gebiet gemacht. Vielleicht genügt zur Disziplinierung eine öffentliche Rüge. Vielleicht ist es auch möglich und sinnvoll, in einem Zusatzprotokoll der Gemeindeordnung von vornherein für typische strafbare Handlungen abgestufte Maßnahmen (z.B. Geldstrafen) festlegen, die dem Gemeindeleiter auferlegt werden können und diesen schon bei seiner Einstellung auf Anerkennung des Zusatzprotokolls zu verpflichten. Irgendeine fühlbare Konsequenz sollte Fehlverhalten eigentlich haben – selbst wenn man der Leitung das Vertrauen nicht völlig entziehen will. Doch all das ist reine Theorie.

Auf der anderen Seite droht die Gefahr der Spalterei von allen Mitchristen, die irgendein Gebot anders auslegen und verstehen und sich nie auf eine gemeinsame Intepretation einigen werden. “Spalterei” und selbstgerechte “Zänkereien” sind aber selbst wieder Sünde (Gal 5,20). Sie sind Schuld, die nicht bereut wird und die den Frieden in der Gemeinde zerstört.

Strenggläubige Gemeinden, die sich immer weiter aufspalten und verkleinern, weil ein Bruder dem anderen nicht mehr “heilig genug” erscheint, hinterlassen ein ganz üblen Eindruck. Auch wenn hier ein möglichst strenges oder möglichst wortgetreues Bibelverständnis im Hintergrund steht, sind die destruktiven Nebenwirkungen deutlich zu erkennen.

Ist es das, was Jesus und Paulus gemeint haben? Wohl kaum.

Deswegen ist es sinnvoll, über den (vorläufigen!) Ausschluss eines Mitglieds nur nachzudenken, wenn ein Mitchrist geschädigt, verletzt, massiv übervorteilt wird – und nicht aufgrund der Abweichung von frommen Idealvorstellungen. Der quälende Unrecht muss beseitigt werden – die Gemeinde darf nicht wegsehen.

Destruktive Nebenwirkungen kommen besonders bei der Frage in den Blick, ob Gemeindezucht auch bei Ehescheidung und Wiederverheiratung angewandt werden sollte.

Oft sind es Frauen, die zugunsten einer attraktiveren Geliebten verlassen werden. Wer seinen Ehepartner im Stich lässt, obwohl sich dieser liebevoll und rücksichtsvoll verhält, handelt charakterlos und ungerecht. Wie viel psychischer Schaden wird bei böswillig verlassenen Ehepartnern angerichtet! Hier ist klar, dass die Gemeinde sein Verhalten nicht tolerieren kann. Sie wird ihn erst einmal ausschließen und aus Ämtern entfernen und damit an sein Gewissen appellieren.

Selbst dieser Ausschluss kann nur vorläufig sein. Durch Ehescheidung und Wiederverheiratung werden anders als bei der Promiskuität oder bei Diebstahl vollendete Tatsachen geschaffen. Man kann fordern, dass der Dieb das Gestohlene zurückgibt, ehe er wieder aufgenommen wird. Man kann fordern, dass jemand seine Promiskuität aufgibt. Aber kann man auch fordern, dass die neue Ehe aufgelöst und die alte wieder geschlossen wird ? (Im Alten Testament (5.Mo 24,4) ist das übrigens ausdrücklich verboten !) Kann man das den Kindern zumuten, die aus der zweiten Beziehung stammen? Falls keine Kinder da sind: ist es gerechtfertigt, Ehebrecher unterschiedlich zu behandeln und einige unerlaubte Ehen nachträglich zu legitimieren, bloß weil in ihnen Kinder gezeugt worden sind ?

Es ist also sehr oft eine Wiederherstellung des früheren Zustandes praktisch unmöglich, ohne noch mehr Schaden anzurichten.

Soll man deshalb den untreuen Bruder abschreiben, für alle Zeiten ausgeschlossen lassen und annehmen, dass er der ewigen Verdammnis unwiderruflich verfallen ist ? Vielleicht bereut dieser längst seine verhängnisvolle Entscheidung, kann aber daran nichts mehr ändern. Soll er nun verzweifeln ? Was würde Jesus tun?

Das ist die entscheidende Frage. Denn eine Gemeindezucht ohne Barmherzigkeit verkündet einen Gott, der wenig Wert auf Barmherzigkeit legt. Stärkt diese Erkenntnis die Liebe und das Vertrauen der übrigen Gläubigen zu ihrem Herrn?

Warum gibt es denn diese strengen Bestimmungen über die Ehe im Neuen Testament ? Die Ehe ist ein Bild für die unauflösliche Beziehung des Gläubigen zu seinem Herrn. “Gott hasst das Verstoßen” (Mal 2,16). “Darum darf ein Mann seine Frau nicht verstoßen.” (1.Kor 7,11). Gottes Erbarmen mit dem verstoßenen Menschen ist der Grund für die Unauflöslichkeit. Gottes Erbarmen !

Auf mutwillige Zerstörung der Ehe durch Verstoßen muss die Gemeinde deshalb mit Ausschluß reagieren. Doch auch der gemeinste Ehebruch kann vergeben werden, denn es heißt ausdrücklich “alle Sünden können den Menschen vergeben werden, selbst die Gotteslästerungen, die sie aussprechen. ” (Mk 3,28 / NeÜ). Vergebung ist möglich, auch wenn tätige Reue und Wiedergutmachung nicht mehr möglich sind. Gott sieht ins Herz. Wenn deshalb eine Gemeinde den Ehebrecher für eine lange Zeit ausschließt und später doch wieder zulässt, so hat sie damit sowohl der Strenge des Gebots wie auch der Größe der Barmherzigkeit Gottes entsprochen.

Eine Eheschließung im Gottesdienst (Trauung) sollte grundsätzlich nur Christen vorbehalten bleiben, die zuvor weder einen Partner verlas­sen noch Ehebruch begangen haben (Mt 5,32). Paulus forderte, dass der, der sich mutwillig scheiden lässt, unverheiratet bleiben oder sich wieder mit dem Partner versöhnen soll. (1.Kor 7,10-11)

Kann man Gläubige zu einer zweiten Trauung zulassen, die ihre Ehe haben retten wollen, aber dennoch böswillig verlassen worden sind ? Warum sollen sie noch einmal bestraft werden? Würde das nicht dem Gebot der Barmherzigkeit wider­sprechen ?

Es ist aber ein übles Signal, Gläubige zu trauen, die ihren Partner verlassen haben, gleichgültig wie lange es her ist. Es kann doch Gott nur verun- ehren, wenn man einen Gottesdienst dazu verwendet, um eine Aktion unter den Segen Gottes zu stellen, die Jesus abgelehnt hat. Würde man das tun, hätte man überhaupt kein Recht, irgend jemandem, der seinen Partner verlassen hat oder verlassen will, ins Gewissen zu reden. Auch ist eine solche Aktion eine Beleidigung des verlassenen Ehepartners. Die Eheschließung kann also nur standesamtlich erfolgen. Eine solche Ehe muss nicht in jedem Falle Unrecht sein, aber die Entscheidung wird nicht auf das Gewissen des Pastors oder der Ältesten abgeschoben, sondern von beiden Partnern selbst verantwortet.

Ist sie Unrecht, dann lässt sich der Segen Gottes mit einer gottesdienstlichen Handlung nicht erzwingen. Es wäre Aberglaube, das zu denken. Dennoch steht auch diese Ehe, nachdem sie einmal geschlossen ist, wieder unter dem Schutz der göttlichen Eheordnung, sodass auch dort die für die Ehe geltenden Gebote zu beachten sind.

Um der Barmherzigkeit willen hat Jesus die Ehescheidung nicht generall verboten. Er hat eine Ausnahme genannt, in der sie ausdrücklich erlaubt ist: wenn der Ehepartner sich in anderen Betten vergnügt (“Hurerei“). (Mt 5,32) Hier ist die Vertrauensgrundlage für eine Beziehung restlos zerstört. Wenn der geschädigte Partner sich scheiden lässt, wird diese Initiative nicht als “Verstoßen” betrachtet.

Es ist nicht sicher auszuschließen, dass das Beispiel der Hurerei stellvertretend für eine Reihe weiterer Unzumutbarkeitstatbestände steht (biblischer “Pauschalstil” ) wie z.B. Vergewaltigung, Prügeln oder andere Bösartigkeit, in dem sich charakterliche Entartung manifestiert. Weshalb sollten solche Unzumutbarkeitstatbestände den leidenden Partner verpflichten, nach der Scheidung ehelos zu bleiben?

Paulus bezieht sich nur auf den “Normalfall” der Scheidung, in dem ein Partner, bei dem man es hätte aushalten können, wegen Desinteresse verstoßen wird.

Werden Unzumutbarkeitstatbestände ignoriert, so erscheint vielen Gläubigen die Stigmatisierung eines Gläubigen in einer unzumutbaren, unerträglichen Lebenssituation als “Ehebrecher” ebenso wie der Ausschluss aus der Gemeinde als unfair und unbarmherzig. Die Gemeinde gerät selbst in den Verdacht, üble Motive zu haben, wie Sexualneid, Genießen von Machtgefühlen (“Buchstabenterror“) oder Pharisäismus. Damit hat sie viel von ihrer Autorität verloren und das Ziel eines Ausschlusses, vorbeugend auf das Gewissen zu wirken, wird nicht erreicht.

Diese Beobachtungen sprechen gegen eine enge Auslegung der biblischen Anweisungen zur Ehe, die sklavisch am Buchstaben klebt. Ist denn eine “Ehe” überhaupt noch schutzwürdig, wenn die Erbarmungslosigkeit und Gefährlichkeit eines Ehepartners offensichtlich ist ? Wieso muss man diesen Menschen vor dem “Verstoßen-werden” schützen ? Handelt die Gemeinde nicht gegen das Gebot der Barmherzigkeit, wenn sie den Geschädigten hindert, eine wirkliche Ehe, die ihren Namen tatsächlich verdient, mit einem neuen Partner aufzubauen ?

In unserer Zeit sind die Worte Jesu jedoch nach wie vor von aktueller Bedeutung. Unerlaubte sexuelle Beziehungen (“Fremdgehen”) und damit verbundene Gefährdung von Ehen werden zu einer immer größeren Not in evangelikalen Gemeinden. Selbst wenn der verlassene Partner verzweifelt und den Rest seines Lebens mit psychischem Schaden dahinvegetiert, wird die mutwillige Zerstörung einer Ehe oft gar nicht mehr als Schuld empfunden, sondern ganz selbstverständlich als Recht auf sexuelle Selbstbestimmung betrachtet.

Es besteht jedoch kein Zweifel, dass rücksichtsloser sexueller Egoismus von Gott sehr negativ gesehen wird und mit dem Ausschluss vom Himmel (!) bestraft werden kann. “Wisst ihr denn nicht, dass ungerechte Menschen keinen Platz in Gottes unsichtbarer Welt haben werden? Täuscht euch nicht: Menschen, die mal mit diesem, mal mit jenem ins Bett steigen, oder Ehen kaputtmachen, Lustknaben und Kinderschänder, … werden keinen Platz im Reich Gottes haben.” (1.Kor 6,9-10)

Der Sinn der Gemeindezucht ist nun, den Gläubigen diese Gefahr in Erinnerung zu rufen. Sie müssen gewarnt werden, dass eine Scheidung stattfinden muss zwischen den Gläubigen, die wirklich dazugehören und denen, die sich das nur einbilden. (siehe “Heilsgewissheit ohne Heiligung“).

“Nicht jeder, der dauernd ‚Herr’ zu mir sagt,wird in die unsichtbare Welt Gottes kommen, sondern nur der, der den Willen meines Vaters im Himmel tut. An jenem Tag des Gerichts werden viele zu mir sagen: ‚Herr, haben wir nicht unter Berufung auf dich Prophetien verkündet? Herr, haben wir nicht mit deinem Namen Dämonen ausgetrieben und mit deinem Namen Wunder getan?’ Doch dann werde ich ihnen unmissverständlich erklären: ‚Ich habe euch nie gekannt! Macht, dass ihr weg kommt, ihr Halunken!” (Mt 7,21-23 / NeÜ)

Die Scheidung geht durch die Familien und durch die Gemeinden. “Wenn dann zwei Männer auf dem Feld arbeiten, wird der eine angenommen und der andere zurückgelassen. Wenn zwei Frauen an derselben Handmühle mahlen, wird die eine angenommen und die andere zurückgelassen werden.” (Mt 2,40-41)

Ein Ausschluß aus der Gemeinde war zur Zeit des Paulus in der damaligen Stadtgemeinde eine wirksame Maßnahme. Heute aber hat der betroffene Gläubige in der Regel keine Mühe, eine andere Gemeinde aufzusuchen, wo man von seinem Verhalten nichts weiß. Er kann sich der Mahnung seines Gewissens sehr leicht entziehen. Umso wichtiger ist es, dass die Gemeinde wirklich nach dem Willen Gottes fragt, dass man dort Gottes Heiligkeit und Autorität spürt. Ein Ausschluss erreicht das Gewissen überhaupt nicht, wenn die Glaubwürdigkeit der Gemeinde durch Pharisäismus, Scheinheiligkeit, blinde Traditionsgläubigkeit, Buchstabenterror und Geringschätzung der Gabe der Weisheit in Frage gestellt ist.

Ein Ausschluss kann auch dazu führen, dass der Betroffenen gar nicht mehr zur Gemeinde kommt und keine Warnung oder Mahnung mehr zu ihm gelangt.

Gemeindezucht-Maßnahmen müssen deutlich machen, dass jemand sich außerhalb des echten Jüngerkreises gestellt hat. Wer echter Jünger sein will, der kann am Abendmahl teilnehmen, Dienste und Spenden in die Gemeinde einbringen. Wer das nicht will, sollte davon ausgeschlossen werden, bis tätige Reue vorhanden ist. Insbesondere vor Spenden (“Opfer”) von bösen Menschen warnt die Bibel ausdrücklich, da sie leicht als Kompensation für böses Verhalten angesehen werden: “Mich widern eure Opfer an … Lasst lieber das Recht wie Wasser fließen und die Gerechtigkeit wie einen immer fließenden Bach. ” (Amos 5,22)

Ein Gläubiger, der böse mit anderen umgeht, sollte auch das Abendmahl nicht nehmen dürfen, da dadurch das Gewissen abstumpft. Als Judas das Stück Brot aus der Hand Jesu nahm, “fuhr der Satan in ihn” (Jo 14,27). Er ging daraufhin seine eigenen Wege und erfuhr nichts mehr von den Reden, die Jesus an seine eigentlichen Jünger richtete. (Joh 15-17)

Ein Gläubiger, der böse mit anderen umgeht, kann nur den Status eines Gastes oder Hörers haben. Das Wort Gottes, das er hört, kann ihn vielleicht zur Umkehr bewegen.

Dieses Wort ist allerdings nicht glaubwürdig ohne Gemeindezucht. In vielen Gemeinden wird eindringlich vor dem Fremdgehen oder der Unversöhnlichkeit gewarnt, mit deutlichen Hinweisen auf die möglichen Folgen. Doch geschieht quasi “mit der Gießkanne” – ganz unpersönlich. Nirgends wird dem Gläubigen, der am Unrecht festhält, klar gemacht, dass er nicht mehr zum inneren Kreis der Jünger gehört. Er nimmt das Abendmahl, er spendet, er arbeitet mit. Dies erzeugt bei ihm den Eindruck, dass die Gemeinde nicht auskommt ohne ihn. Sie braucht seine Spenden und seine Mitarbeit. Dann liegt der Fehlschluss nahe, dass Gott selbst auch nicht auf ihn verzichten möchte und dass die Warnung auf der Kanzel nur unterhaltsame Dramatik war.

 

 

Artikel aktualisiert am 12.02.2020

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