Ehre Gottes

Gott wird geehrt, indem Menschen seinen Zusagen vertrauen (Hebr 11,7), indem sie seine Jünger werden und viel Frucht bringen (Joh 15,8), d.i. die Frucht des Geistes (Gal 5,22).

Gott wird geehrt, indem die Herrlichkeit und Kraft seiner Gnade sichtbar wird (Eph 1,6) im Leben seiner Jünger (V.12).

Gott wird nicht geehrt, wenn die grundlegende Bedeutung seiner Gnade verdunkelt wird:

– durch perfektionistischen Leistungsstress unter Androhung der Ungnade Gottes (“giftige Theologie“)

– durch religiöse Überheblichkeit, als ob der Gläubige, das was er hat, sich und seiner frommen Leistung zu verdanken hätte (Lk 18,11)

– durch Anfeindung und Geringschätzung von Gläubigen, die – nach eigener Einschätzung – weniger leisten

– durch Duldung von Unrecht in der “Gemeinschaft der Heiligen”

– durch Wahrung des frommen Scheins mittels frommer Propaganda und Denktabus

– durch Ehrgeiz und Ehrsucht einer Gemeindeleitung, die sich weigert, ihre Mitchristen “höher zu achten als sich selbst” (Mt 18,4 / Rö 12,10)

Artikel aktualisiert am 25.04.2018

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