Betreff: Zeugnisse über Himmel und Hölle

(von Joel, 8.3.2019)

Hallo! In den letzten Tagen beschäftige ich mich viel mit Zeugnissen von Menschen, die den Himmel und/oder die Hölle auf übernatürliche Weise erlebt haben, so wie dieses hier: https://road-of-humbleness.com/?page_id=1151

Allen Zeugnissen nach, die ich bisher gehört/gelesen habe, ist es tatsächlich so, dass Namen im Buch des Lebens erscheinen und auch wieder verschwinden, erscheinen, und wieder verschwinden, usw. – je nachdem, ob man gerade in Sünde lebt oder ob man diese Sünde schon bekannt und um Vergebung gebeten hat. Das heißt, so etwas wie eine dauerhafte Heilsgewissheit gibt es nicht, sondern man steht praktisch immer auf der Klippe.

Dann gibt es Menschen, wie Torben Sondergaard von “The Last Reformation”, die sagen, sie haben nach ihrer Bekehrung keine einzige Sünde mehr begangen und so sollte es bei allen Christen sein. Dort geschehen viele Wunder, Menschen werden geheilt, Dämonen fahren aus, usw. Das heißt, Gott bestätigt das. Ich selbst hatte auch ein Gespräch mit jemandem, der sich dort taufen ließ, der das auch nochmal bestätigt hat.

Dann gibt es Prediger wie Conrad Gille, deren Zeugnis auch sehr authentisch ist, die sagen, unsere Identität ist sicher in Gott, und wenn wir untreu sind (und sündigen), ist Gott trotzdem treu und Heiligung ist kein Prozess sondern ein Zustand, der von dem Moment an, wo wir glauben, eintritt und unabhängig von der Sünde so ist. Diese Menschen sagen das, was hier auch steht, dass ein einziges unüberlegtes Wort einen nicht in die Hölle bringt. Auch in diesen Gemeinden passieren Wunder, auch dort geschehen diese Dinge. Das heißt, auch diese Theologie scheint Gott zu bestätigen.

Dann gibt es Gemeinden wie Bethel, über die Torben Sondergaard sagt, dass an solchen Orten ein “falscher Geist” (Stichwort “Kundalini”) ist, und dann werden Videos hochgeladen von Leuten, die aus solchen Gemeinden kommen, die sich nochmal taufen lassen und wo auch wieder Dämonen ausfahren, sozusagen als “Beweis”, dass in diesen Gemeinden nicht Gottes Geist ist. Allerdings geschehen auch auch in diesen Gemeinden Heilungen und Befreiungen, und es gibt viele gute Zeugnisse.

Dann gibt es Prediger wie Paul Washer und John MacArthur, die den modernen Lobpreis wegen des Rhythmusses usw. verurteilen und die sagen, das wäre alles schlecht und von der anderen Seite. Aber auch in deren Gemeinde werden Gebete erhört und es geschehen Wunder.

Beide Theologien lassen sich aus der Bibel herleiten, aber beide können ja nicht gleichzeitig stimmen… Nach vielen Jahren verwirrt mich das immer noch. Ist das die Spaltung, über die man in den Zeugnissen so viel hört, die Gott verabscheut? Ich weiß, diese Seite vertritt das zweite Verständnis von Gnade. Aber die Zeugnisse widersprechen dem wieder.

Was sagt ihr dazu? Kennt ihr Zeugnisse von Menschen, die euer Verständnis von Heilsgewissheit bestätigen?

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