Jesus, dein Anwalt …

Lasset_die_Kindlein-Uhde-cut

Bildinfo: “Lasset die Kindlein zu mir kommen” von Fritz von Uhde, 1884

Viele Menschen gehen einen schweren Lebensweg.
Tröstendes ist in weiter Ferne.
Und doch berichten Menschen von wunderbaren Erfahrungen,
die sie erkennen ließen
, dass sie nicht alleingelassen sind.

Menschen sollen bei Gott Schutz und Geborgenheit finden [1]
und Freude, die ihnen niemand wegnehmen kann. [2]
Sie sollen wirklich freie Menschen werden [3]

Das ist die gute Nachricht!

Liebe! Freude! Vertrauen!

Darum geht es!


Auch wenn Gott redet, können Menschen dazwischenreden. Sie können den Weg zu einer tieferen Gotteserfahrung versperren. Religiöse Ratschläge wirken tief in die Seele hinein!

Gerade wenn Menschen Mitglieder einer religiösen Institution sind und im Namen Gottes mit hohem Autoritätsanspruch auftreten, gerade dann sollten wir nicht leichtgläubig ein

Auch solche Mitglieder sind nur “Gottes bemühte Gurkentruppe“. Viele pflegen  ihren Mangel an Vorsicht und die Blindheit für Destruktives gerne mit ihren guten Absichten zu entschuldigen. Wenn wir von vornherein vermeiden, ihnen blindlings alles zu glauben, so sind wir auf der sicheren Seite. Deshalb Vorsicht:

Prüfe lieber selbst!

Religiöse Systeme haben eine Eigendynamik. Sie bauen einen hohen Erwartungsdruck an ihre Führungspersonen auf, die nicht unangenehm durch Unsicherheit auffallen dürfen. Die Angst vieler Gläubigen vor Verunsicherung ist menschlich verständlich, steht aber in krassem Widerspruch zum Vertrauen, dass Gott, der die Liebe selbst ist, wirklich da ist, und Menschen trotz ihrer Begrenzungen und selbstverschuldeten Blindheit auf einen guten Weg bringen will.

So lässt man – getreu dem Wahlspruch “hilf dir selbst, dann hilft dir Gott!” – ein geistiges Klima  entstehen, in dem nur noch Zustimmung gefragt ist. Ein Klima, das irgendwo an längst vergangene SED-Parteitage erinnert. In den Blogs fühlt man geradezu die lähmende Angst, sich mit einer abweichenden Meinung, mit berechtigten Zweifeln und Gewissensbedenken so zu zeigen, wie man nun einmal ist. Man fürchtet, unangenehm aufzufallen. Man fürchtet, sich in der Gemeinschaft, die doch Geborgenheit geben soll, als jemand bloß zu stellen, der im Glauben zurückgeblieben ist oder gar ganz versagt hat.

Deshalb gilt: the Show must go on. Alle stoßen in dasselbe Horn. Unablässig wird  man in diesen Blogs mit positiv klingenden Inhalten zugetextet, und wird doch den Zweifel nicht los: meinen sie das wirklich oder reden sie so, weil es von ihnen erwartet wird, weil andernfalls sofort eine herabsetzende, gönnerhafte “Ermahnung” folgt?

Sollten wir uns nicht einmal fragen, ob ein Mensch in diesem Klima reden kann, wie es ihm ums Herz ist? Kann er lernen, ehrlich zu seinem inneren Zustand, seinen Zweifeln und seelischen Nöten zu stehen? Ist das nicht geradezu eine Bedingung echter, aufrichtiger Gemeinschaft?

Ist es erlaubt, Mitglieder auf deutlich erkennbare Gefahren durch einseitige Information, schlampige Theologie oder Machtmissbrauch aufmerksam zu machen? Oder werden die Mitglieder des frommen Vereins mit Widerwillen und Antipathie reagieren, wenn fragwürdige oder destruktive Aussagen zu überprüfen sind?

Um solche Gefahren abzuwenden, müsste eine offene und ehrliche Informationskultur in christlichen Glaubensgemeinschaften vorhanden sein. Ist sie das?

Der Staat könnte die Aufklärung über destruktive Nebenwirkungen mit einem Gesetz einfordern, gewährt aber leider immer noch Glaubensgemeinschaften das Privileg mit ihrer Theologie Menschen “nach ihrem Ermessen”  zu verletzen und zu ängstigen.

Es ist deshalb viel besser, man macht sich auch einmal seine eigenen Gedanken und guckt genau hin!


Während Gläubige sehr häufig bevormundet und ihre dringenden Fragen unter den Teppich gekehrt werden, bietet diese Webseite Gläubigen die Möglichkeit, sich offen über die Qualität von Glaubensinhalten auszutauschen. Jeder kann seine Sicht beitragen und andere mit seinen Argumenten konfrontieren. Wir veröffentlichen alle Argumente, auch wenn sie besser als die eigenen sein sollten. So kann jeder Entscheidungen auf einer soliden Basis  treffen.

Vielleicht gelangst  Du hier an Informationen, die für Deinen Selbstschutz nützlich sind und die Du in Deinem “Glaubensumfeld” möglicherweise NICHT bekommen wirst.   Denn die etablierten Kirchen verfügen über ein Heer von gleichgesinnten Schreiberlingen, die alle in etwa dasselbe schreiben und immer schön um die sensiblen Punkte herum. Wenn du den Eindruck hast, dass hier seriösere Denkanstöße zu finden sind als allgemein üblich ist, dann würden wir uns über deine Weiterempfehlung freuen. (Infomaterial)

Hier jedenfalls gilt: Selber denken ist erwünscht!

Jesus ist Dein ANWALT [4]

 


Unsere Schwerpunkte:

Frei vom Destruktiven!

Das Destruktive - ob erlitten oder getan - belastet im Laufe der Zeit unsere Seele. Es ist manchmal wie ein ...
Weiterlesen …

Was bedeutet “wach bleiben”?

Wie hast du deine Lebenszeit bisher nutzen können? Viele von uns werden sich gegen Ende ihres Lebens diese Frage stellen ...
Weiterlesen …

“Bibelverständnisse”

Kann mann die Bibel "ohne Brille" lesen? Ohne eine vorgefasste Meinung über sie? Schwer vorstellbar. Wenn man schon durch eine ...
Weiterlesen …

 

[1] Jesus: Ich gebe meinen Freunden das ewige Leben. Sie werden niemals verloren gehen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. (Joh 10,28)
[2] Jesus: Wenn ich wieder zu euch kommen werde, wird euer Herz voll Freude sein, und diese Freude kann euch niemand mehr nehmen. (Joh 16,22)
[3] Jesus: Nur wenn ich, der Sohn, euch frei macht, seid ihr wirklich frei.(Joh 8,36)
[4] Jesus: “Kommt zu mir, ihr ALLE, die ihr euch mit euren Lasten herumquält… –  Ich werde euch beistehen !” (Mt 11,28)