2p0 SchildFür gläubige Christen ist es keine Frage, dass die Grundlage des Glaubens ein starkes Vertrauen in die Zuverlässigkeit der Heiligen Schrift ist.

Dieses Vertrauen wird bedroht durch glaubenszerstörende Bibelkritik.

Die Frage ist, wie man sich am besten davor schützen kann.

Das Bekenntnis zur Irrtumslosigkeitsdoktrin (u.a. in der Chicago-Erklärung von 1978) hat vielen Gemeinden einen gewissen Schutz gewährt.

Neuere Erkenntnisse bibeltreuer Schrifterkundung machen jedoch die Notwendigkeit von Ergänzungen und Differenzierungen deutlich, sofern man nicht die Augen verschließt vor erheblichen Mängeln und Nebenwirkungen dieses Ansatzes, die das Vertrauen auf andere Weise schädigen und mittlerweile offensichtlich geworden sind.

Angesichts dieser Mängel hat man sich um ein

Update (2.0)

des bibeltreuen Schriftverständnisses bemüht.

Aussagen über das Schriftverständnis sind keine Dogmen, sondern Denkmodelle und Denkhilfen.

Das Denkmodell einer „prioritätenorientierten Inspiration„, das diesem Update zugrundeliegt, bietet erhebliche Vorteile, die den missionarischen Dialog mit Andersdenkenden enorm erleichtern. (Vergleich der Modelle)

Auch das Update 2.0 hält sorgfältig Distanz zu liberaler Bibelkritik.

Das dazu verwendete Instrument der „geistlichen Disziplin“ ist effizienter als das Bekenntnis zu einer einzigen unbeweisbaren Eigenschaft wie „Irrtumslosigkeit.“