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Kinder und Jugendliche, die in eine christliche Gemeinde eingeladen werden, bedürfen besonderen Schutzes. Sie haben ein Recht darauf, dass ihre Seele nicht durch Irrtümer, Fahrlässigkeit oder Machtmissbrauch verletzt und vergiftet wird. Die Heilige Schrift fordert alle Gläubigen auf (1.Thes 5,21):

Prüft ALLES !

Auch in einer gesunden Gemeinde wirken immer wieder destruktive Impulse vielfältig und unkontrollierbar ein.

Sie können ausgehen von einem einzelnen Aufsatz in einem Buch auf dem Büchertisch oder sie werden möglicherweise im Hauskreis, auf christlichen Freizeiten, durch Freunde oder durch Kontakte mit anderen Gemeinden, mit Evangelisten, Bibelschülern oder Missionsgruppen, die zu Besuch in der Gemeinde sind, vermittelt.

Destruktive Impulse sind – ungeachtet ihrer tiefreligiösen Erscheinungsform – Fremdkörper im christlichen Glauben.

Der christliche Glaube selbst
hat eine befreiende und aufbauende Wirkung.

Jeder Gläubige kann sich und die Menschen, für die er sich verantwortlich fühlt, schützen.
Der geistliche Mensch beurteilt alles“ (1.Kor 2,15-16)

augefisch

Zur Prüfung dienen die drei Qualitätsmaßstäbe Jesu Christi (Mt 23,23):

Barm­herzig­keit, Fairness, Ehrlichkeit

Für Jesus Christus waren es die wichtigsten Maßstäbe!
Sie sind der unbedingt notwendige Schlüssel zum Verstehen der Heiligen Schrift.
Es sind sehr leistungsfähige Prüfinstrumente.

Du kannst damit:
– deine Widerstandskraft gegenüber schädlichen Einflüssen („giftiger Theologie“) prüfen. („30-Punkte Check„)
Dich selbst und Deine Einstellung prüfen
– Dein geistliches Urteilsvermögen prüfen
– das pädagogische Leitbild der Gemeinde
und seinen Einfluss auf Deine Persönlichkeit prüfen,

Wer diese Prüfinstrumente anwendet,
kann seine Urteilskraft erheblich verbessern!

Nur wenn die Gemeinde Jesu destruktiven Einfüssen widersteht,
bleibt die gute Nachricht von der Befreiung durch Jesus Christus
unverfälscht und zuverlässig bestehen.

(Es versteht sich dabei von selbst, dass auch wir korrigierbar bleiben. In der notwendigen Auseinandersetzung fühlen wir uns an Fairness-Regeln im Umgang mit Andersdenkenden gebunden. Wir greifen niemanden namentlich an, auch wenn wir manche Missbrauchsfälle im Detail darstellen werden. Unsere Untersuchung erfolgt auf der Grundlage herkömmlich-bibeltreuer Theologie. Deshalb bitten wir insbesondere unsere bibeltreuen Leser, uns auf Fehler und Mängel in unseren Texten aufmerksam zu machen und uns ihre mit der Bibel begründete Kritik per email mitzuteilen.)

Der bibelgemäße Stil dieser Internetseite wird bisweilen als „fundamentalistisch“ kritisiert. Wir bitten zu bedenken, dass gerade diese Argumentationsweise eine pauschale, schnelle Abwehr der Reformvorschläge als „Ungläubigengeschwätz“ verhindert. Sie stellt sicher, dass hilfreiche Argumente gerade von solchen Gläubigen angehört und diskutiert werden, die unter intensiver religiöser Kontrolle stehen. Auch ermöglicht gerade diese Argumentationsweise Gläubigen, Machtmissbrauch auf der Grundlage ihres eigenen Normensystems wahrzunehmen. Es gibt wohl kaum einen effizienteren Weg, gegen Machtmissbrauch vorzugehen, als an eine Motivation anzuknüpfen, die aus dem eigenen Normensystem stammt.

Auch wenn manche unsere Sicht nicht in allen Punkten teilen, so wird man dennoch den Wert einer offenen Diskussion der hier erwähnten Themen erkennen und unsere Bemühung um mehr

Transparenz

zu schätzen wissen. Diese Bemühung trägt bereits erheblich zu einer Entgiftung einer Theologie bei, die an kurzsichtige allzumenschliche Interessen gebunden ist.

augefisch
Eine religiöse Denkweise, die nicht erlaubt, über den Gebrauch von Macht nachzudenken, öffnet dem religiösen Missbrauch Tür und Tor. Sie kann dazu führen, dass Menschen, die den Glauben für das Wichtigste im Leben ansehen, zeitlebens auf Glaubensfreude verzichten müssen.